Das wichtigste Programm fürs Internet: einige Fakten über Web-Browser
Diese Notizen entstanden nach der Durchsicht der Browseranteile-Statistik bei heise.de. Die Tatsache ist, dass im Internet offensichtlich jeder derzeit nicht nur eigene Meinung hat, sondern auch noch über Möglichkeiten verfügt, seine Ansichten zu vertreten und zu äußern, um etwas erreichen zu können.
Deswegen überrascht es kaum jemanden, dass wir für verschiedene Aufgaben diverse Werkzeuge haben, deren Anzahl von Tag zu Tag wächst. Wenn wir uns nur auf die Browser konzentrieren, bemerken wir gleich, es gibt nicht nur Verschiedene -es gibt verschiedene Familien davon, und jede Familie hat auch mehrere Vertreter.
Es gibt sehr viele Parameter, mit welchen die Browser bewertet werden. Je mehr Objekte wir zum Vergleich haben, so fließen immer weitere Parameter in den Auswahlprozess ein. Deshalb müssen Sie sich im Klaren sein, bevor Sie einen ganz neuen Browser für sich wählen oder zu einem anderen, das der Tabelle nach mehrere Vorteile aufweist, herüberwechseln, ob diese Vorteile für Sie von Bedeutung sind?
Allerdings zwinge ich ja niemanden zu einer Entscheidung. Ich möchte einfach ein paar Fakten zusammen bringen. Einige sind wohlbekannt, andere eher nicht. Also, los geht`s.
„Im Anfang war das Wort“ (Joh.1, 1), und wenn wir vom Web reden, nicht so schlicht ein Wort, sondern klar und deutlich eine komplette Sprache.
Kurzer historischer Exkurs:
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1986
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-Es entsteht ein ISO-8879 Standard, der später den Namen SGML (Standard Generalized Markup Language) trägt. SGML dient als Basis für HTML
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1991
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-CERN (Europäische Organisation für Kernforschung ). Sie schafft HTML 1.0 Standard im Rahmen des Projektes WWW. Ziemlich schnell kommt es zur Version 1.2 .
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-CERN macht den ersten Browser – WWW, einen Textbrowser, der ist kostenlos.
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1993
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-NCSA (National Center for Supercomputing Applications) macht das erste grafische Browsermosaik. Immer noch kostenlos. Leiter des Projektes Marc Andreessen. Innerhalb eines Jahres kommt es zu zwei Millionen installierten Kopien.
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1994
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– kommt W3C (World-Wide-Web Consortium ). W3C hat den Web standardisiert und diese Pflicht wurde von CERN vererbt.
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- Langsam kommt HTML 2.0 und die Arbeit an HTML 3.0 beginnt.
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- Eine Gruppe Mosaik-Mitarbeiter verlässt NCSA und gründet Netscape. Communications. – Zur Jahreswende kommt Netscape 1.0. Kostenpflichtig.
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- Es ist die erste Version von Opera entworfen, allerdings ist sie noch nicht etabliert.
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1995
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– HTML 2.0 ist Standard
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- Microsoft Internet Explorer 1.0 ist geboren. Zum Jahreswechsel kommt auch 2.0. Beide Versionen stützen sich auf Mosaik.
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1996
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– die erste Vorstellung XML Spezifikation
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– Netscape kreiert Java Script 1.0. Kurz darauf entwickelt Microsoft JScript 1.0 als Ergänzung zu Microsoft 1.1.
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– es entsteht Microsoft IE 3.0, der ebenfalls Bestandteil von Windows 95 OSR2 ist. Die Engine wird total überarbeitet und wird auf den Namen Trident getauft.
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– MacIE 2.0 - erste Version des IEs für Macintosh.
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– Opera 2.0 ist offiziell erschienen.
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– Netscape Navigator 2.0 startet, zum Jahresfinish -3.0
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1997
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HTML 3.02 wird zum Standard und es kommt Standard CSS 1.0.
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Entwicklung von JavaScript 1.2 für Netscape und Jscript 2.0 für IE, zum Jahresausklang – 3.0.
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Release IE 4.0. Ausbruch des «Browserkrieges».
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Das Debüt von MacIE 3.0.
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Opera 3.0 ist auf dem Markt.
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Netscape Communicator 4.0 ist erschienen.
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1998
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HTML 4.0 wird zum Standard und bald zu 4.1. ergänzt.
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JavaScript 1.3 für Netscape und Jscript 4.0 für IE werden entwickelt.
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CSS 2.0 -Standard.
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Auf MacIE 4.0 freut sich Apple Gemeinde.
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1999
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CSS 1 wird ergänzt.
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IE 5.0.kommt. Erstmals unterstützt Internet Explorer auch einen wesentlichen Teil von W3C.
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Bei Netscape Communications wird Gecko-Engine entwickelt, die neu entwickelten Versionen basieren darauf.
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Ein Teil der Schöpfer von Gecko-Engine beginnt ein eigenes Browser zu entwickeln – Mozilla.
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2000
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Aus XML Basis wird ein neuer Standard- XHTML 1.0.
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JavaScript 1.5 für Netscape und Gecko und Jscript 5.5 für IE kommen heraus.
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Mit einer neuer Engine – Electra kommt Opera 4.0
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Als ein Bestandteil von KDE 2.0 kommt Konqueror.
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MacIE 5.0.
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Netscape 6.0, mit Gecko-Engine.
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„Browserkrieg“ ist quasi vorbei, IE ist bei etwa 80% aller Internetnutzer.
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2001
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XHTML 1.1-Standard.
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IE 6.0 erscheint.
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Es kommt Opera 5.0 – erste Version, die bedingt kostenlos (mit Werbung) ist.
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2002
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XHTML 1.0 wird korrigiert.
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Opera 6.0. kommt.
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Die Arbeiten an Maxthon werden begonnen.
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Mozilla 1.0. tritt auf.
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Netscape 7.0 läuft an, basierend auf Mozilla Suite.
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2003
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Mozilla Foundation ist gegründet, Arbeit an FireFox wird begonnen.
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Kommt Opera 7.0, mit einer neuen Engine- Presto.
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Kommt Safari 1.0, als Bestandteil MacOS.
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2004
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Am 9. November kommt FireFox 1.0, kostenloser Browser, Welt-Rekord: 100 Millionen Downloads im Jahr.
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Das Jahr der maximalen Popularität von IE - etwa 95% Webnutzer.
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Kommt Maxthon 1.0.
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Einige sehen den Beginn des neuen „Browserkrieges“.
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2005
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Kommt Opera 8.0. Ab Version 8.5 wird Opera kostenlos.
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Kommt Netscape 8.0, basiert auf FireFox.
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Kommt Safari 2.0.
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2006
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CSS 2.1 -Standard
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JavaScript 1.7 für Gecko und Jscript.NET für Trident.
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Kommt IE 7.0.
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Kommt Opera 9.0 mit einer neuen Merlin-Engine.
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Kommt FireFox 2.0.
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Kommt Konqueror 3.5.
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Kommt Mozilla 1.7.13 – die Arbeit am einen neuen Projekt wird aufgehört.
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Kommt SeaMonkey 1.0 – Erbe von Mozilla Suite.
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Ergänzungen:
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Im kurzen historischen Exkurs wurden viele weniger beliebte Browser nicht erwähnt. Die Liste ist lang. Wenn Sie sich dafür interessieren, können Sie hier anschauen....
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Jahresangabe bezüglich des Browserkriegsendes ist subjektiv, da jeder dafür eine eigene Meinung hat. Einige meinen, der Krieg wurde 1999 beendet, als IE 50% Grenze überschritten hat, die anderen glauben, der Krieg wird immer noch geführt – „Netscape lebt und siegt!“. Darunter versteht sich, MOZZILA und FIREFOX führen ihren Stammbaum von Netscape.
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IE und Gecko Engines wurden genauso dauerhaft weiter entwickelt. Und zwar wurde Trident für jede IE Version 4.0, 5.0, 7.0 wesentlich geändert. Der Name blieb aber. Gecko wurde auch ständig ergänzt, dabei wurde bloß die Versionsnummer geändert. Aktuell ist 1.8.1.
Browser- und HTML- Geschichte ist enorm beachtenswert. Beispielsweise hat Netscape damals an einem Tag den Preis der eigenen Aktien bis zur $58,25 getrieben, was die Prognosen um das Doppelte übersteigerte. Des Weiteren ereignete sich die erste Hacker-Attacke auf den Web 1992, ein Jahr nach dem Projektstart. Amüsant ist auch die Tatsache, dass „beide“ „Browserkriege“ beginnen immer dann, wenn der Sieger schon eigentlich bekannt ist. Es ist auch sehr bemerkenswert, dass jetzt kostenlose Browser diesen Krieg führen.
Stammbaum der Browser
Ich erlaube mir zu behaupten, dass zurzeit vier Browser-Engines populär sind. Vier Familien. Außer Merlin und Presto hat jede noch mehrere Kinder.
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Gecko: FireFox, Mozilla, Netscape, SeaMonkey.
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Trident: Internet Explorer, Maxthon (MyIE).
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KHTML oder WebKit: Konqueror, Safari, Telefonbrowser bei Nokia.
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Presto und Merlin: Opera.
Obwohl es so viele davon gibt, werden nur die wenigen von der Vielzahl benutzt.
Schauen wir uns die typischen Eigenschaften von Engines an, weil von denen die Sicherheit und die Geschwindigkeit, mit der ein Browser arbeitet, abhängig ist.
Normalerweise wird eine große Tabelle zusammengestellt, wo alle Vorteile, gekennzeichnet durch „+“, und alle Nachteile, gekennzeichnet durch „ – „ ersichtlich werden. Nicht, dass ich gegen Tabellen bin, das eigentliche Problem liegt woanders. Fast für jeden „+“ kommt ein Kommentar „bedingt unterstützt“. Deswegen schauen wir uns einfach die Parameter, die bei Browsern unterschiedlich behandelt werden.
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CSS – 1.0 wird von allen unterstützt, aber 2.0 und 2.1 wird bisher von niemanden 100% unterstützt. Geeigneter zum Standard ist KHTML; danach, gleich danach kommt Opera; Gecko mit jeder Version kommt immer näher; und als letzter und zwar mit Abstand von allen, – Trident.
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XHTML – wird von Trident unterstützt, die anderen unterstützen nur die Version 1.0. Die 1.1 Version wird formal unterstützt, d.h. wird zwar erkannt und gelesen, aber nicht mehr funktionsfähig.
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MathML – unterstützt von Gecko, niemand mehr will es unterstützten. Allerdings kann Opera teilweise mit Hilfe von CSS oder Javascript funktionieren, bei IE tut es auch ein Plugin.
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XForms – Unterstützung nur von Gecko.
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Web Forms 2 – Unterstützung nur von Opera.
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DOM – die Versionen 1 und 2 unterstützen alle, außer Trident, der auch eigenes Model für Styles Objekte hat. Trotzdem interpretiert er etwa bei 70% Zugriffen DOM richtig. Die Version 3 wird entwickelt, teilweise wird aber schon bei KHTML, OPERA und Gecko unterstützt.
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JPG – Trident unterstützt immer noch nicht anzeigeprogressives JPG. Vielleicht eine Kleinigkeit, aber es gekennzeichnet keine hundertprozentige Unterstützung. Die anderen haben kein Problem damit.
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PNG – Trident unterstützt endlich ab Version 7.0 teilweise PNG -Anzeige. Die anderen zeigen PNGs schon sehr lange korrekt.
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SVG – wird teilweise von Gecko und Opera unterstützt. Für KHTML gibt es Module. .
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2D Canvas – alle außer Trident unterstützen es.
So sieht es mit Unterstützung von Standards. Man kann es auch so sagen: Opera, KHTML und Gecko legen Wert auf unterschiedliche Sachen, und die werden auch in erster Linie entwickelt. Bis zum Ideal-Browser hat jeder noch einen langen Weg, die drei haben es sich aber fest vorgenommen. Meiner Auffassung nach haben sie auch sehr gute Aussichten.
Zur Trident Verteidigung kann man bemerken, dass eigene Formate und Standards bei Microsoft meistens sehr gut gelesen werden. IE- Macher sind geneigt, eher eigene Spielregeln zu diktieren. Und bis dato ist es auch sehr gut gelungen. Der wesentliche Anteil der Webseiten ist für IE gemacht worden, was ihm auch weiterhin nur erlaubt eigene Standards zu unterstutzten.
Browser – Popularität
Es gibt sehr viele Statistiken von Browser – Beliebtheit. Das Problem liegt darin, dass für jede Statistik Rohdaten einer bestimmten Seite, einer Gruppe von Seiten oder einem Zählersystem genommen werden. Wie früher mein Mathe-Professor zu sagen pflegte: „Es gibt Lügen, freche Lügen und es gibt Statistiken“
. Eine bestimmte Seite kann eine Analyse nur unter bestimmter Browser-Gruppe Popularität anzeigen, und sogar heise.de kann nicht behaupten, dass alle Deutschen diese Seite besuchen. Von anderen würde ich nicht mal reden.
Hauptprobleme:
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Es gibt keine Seite (oder Gruppe davon), deren Besucher ganz genau Internet-Benutzer wiedergeben. Als Beispiel - Suchmaschinen. Google, der von Amerikaner sehr wenig besucht wird, die prinzipiell MSN nutzen. Und umgekehrt Google Sucher gehen niemals zur MSN. Als Standardsuche hat FF Google, und IE hat MSN als Startseite, dabei hat man bei Opera Auswahl zwischen DMOZ, Yahoo und anderen Suchmaschinen. Das verfälscht jede Statistik ungemein. Ähnliche Situation ist auch in Deutschland, in der Schweiz oder in Russland. Keiner kann 100% Auditorium gewinnen.
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Sehr viele, ja spektakulär große Webprojekte unterstützten nicht alle Browser. Microsoft- Seiten kann man z. B. unmöglich mit IE 5.0 anschauen. Sehr viele Anwendungen von Google boykottieren Opera, eher aus politischen Gründen, aber die Tatsache ist, dass die beiden damit eher dem FireFox verhelfen. Mehrere amerikanische Seiten arbeiten ausschließlich unter IE, was man auch später in den Statistiken nachschauen kann. Das besagt aber nicht, was der Benutzer im Wirklichkeit benutzt.
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Sehr viele Programmen, wie frühere Opera, FlashGet, Teleport und andere maskieren sich als IE. Viele Aspekte rechtfertigen so was, aber Statistik wird wieder verfälscht.
Allgemein kann man sagen, dass das Prozent von IE Nutzer wirkt höher, als es ist. Und Prozentsatz der Opera- oder Maxtonnutzer ist tatsächlich höher, als es in den Statistiken steht.
Zusätzliche Probleme bereitet Methode, die die User nicht zu “Unice Visits“, sondern zu der Anzahl der „Browser Anfragen“ zuzählen. Diese Methode nutzt statistische Zähler.
Es werden weniger Anfragen generiert, wenn:
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Bilderanzeige abgeschaltet ist
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JavaScript abgeschaltet ist
-
Flash angeschaltet ist
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Cash groß ist und genutzt wird
Es kommt zur mehr Anfragen, wenn:
-
die Seiten vorgeladen werden (Gecko)
-
zusätzliche Daten erforderlich sind (IE)
-
Das Programm andauernd die Seite neu auflädt (viele RSS/Atom-Clients, die sich auch als IE ausgeben)
Als Resultat – verfälschte Statistik wie für IE, als auch für FireFox und Mozilla.
Historische Entwicklung der Browser Nutzung können Sie hier anschauen. Die Nutzung Browser bei Heise.
Ich würde meinen - IE wird etwa bei 50% der Web-Nutzer noch zu finden sein. Und in Deutschland ist am meisten FireFox beliebt.
Viel interessanter sind Ergebnisse von konkreten Umfragen der Zielgruppen.
Bei Umfragen der Windows User kommt es öfter vor, dass IE und FireFox Engines vor den der Opera stehen. Und das *nix User die Konqueror mögen. Unter Webprogrammierern nutzen nur etwa 10% IE, dabei fast ausschließlich Mods wie Maxthon, und alle anderen entweder Opera oder FireFox, gleich geteilt.
Also, wenn Ihnen eine Meinung wichtig ist, dann sehen Sie die Statistiken, die für Sie relevant sind.
Ein paar Worte zur Sicherheit
Von Sicherheit zu sprechen ist nur im Rahmen Windows sinnvoll, da zur anderen OS viel weniger bösartige Software entwickelt wird. Daher fällt KHTML gleich raus, bzw. kommt als absoluter Gewinner. Bei den anderen schauen wir die Anzahl von ermittelten Sicherheitslücken und solche Fälle, wo OS über Browser zu Schaden gekommen ist.
|
Browser |
Sicherheitslücken ermittelt |
|
|
Ergebnisse von einem Security Team |
Ergebnisse eines anderen Security Teams |
|
|
MS IE 6.0 |
91 |
106 |
|
MS IE 7.0 |
5 |
3 |
|
Opera 8 |
4 |
15 |
|
Opera 9 |
6 |
2 |
|
FireFox 1.x |
2 |
36 |
|
FireFox 2.x |
2 |
0 |
Anzahl der entdeckten Fehler stellt keine absolute Zahl dar. Wenn diese nicht gefunden werden, heißt es nicht, dass es die nicht gibt, sondern es wurde vielleicht auch schlecht gesucht. Daher zeigt ein so großer Unterschied zwischen IE und Opera nicht nur die größere Sicherheit, sondern auch, dass es da viel weniger gesucht wird. Mit FireFox ist ein wenig komplizierter. Nachdem dieser Browser an Popularität gewonnen hat, und überall als „Sicherster Browser“ gilt, begannen sehr viele da nach Fehlern zu suchen. Und natürlich waren sie fündig. Da das auch in kürzester Zeit geschah, war die Anzahl der gefundenen Fehler innerhalb eines Monats das Gesprächsthema Nummer eins in ganzem Internet.
Jetzt von Systemschäden.
Es gibt keine registrierten Systemschäden wegen einer Lücke im FireFox.
Es gab aber Pannen bei Opera.
Über IE und System redet man ständig.
Fazit.
IE 7.0 ist ziemlich neu. Da bleiben vorerst noch sehr viele Fragen offen. Unter diversen Browsern ist der sicherste FireFox, die zweite Stelle belegt Opera. Wenn wir präparierte Links, Spy-Software und andere Probleme ansprechen, dann fällt IE ganz nach hinten, dabei bleibt der Unterschied von IE zur Opera nicht sehr groß. Aber das Wichtigste ist – der Sicherste heißt nicht der Unversehrbare. Richtige Systemeinstellungen und vorsichtiges Surfen sind öfter wichtiger als Auswahl des Browsers.
Geschwindigkeit
Geschwindigkeit der Browser-Engines
Arbeitsgeschwindigkeit der Browser wird nach der Zeit bewertet, wie die Seite mit schweren Inhalten, z.B. mit komplizierten CSS, JavaScript oder vielseitigen Tabellen geladen wird. Gewöhnlich bewertet man auch die Startgeschwindigkeit, aber dieser Parameter hängt nicht von den Browser- Engines ab, sondern lediglich von Interface.
Es wurden Ergebnisse der letzten Browser-Versionen verglichen: Opera 9, FireFox 2, Konqueror 3.5.3, Safari 2.0, IE 7.0, Maxthon 1.1. Fasst man alle Ergebnisse zusammen, so entsteht ein folgendes Bild
-
Linux
Der schnellste Browser – Opera, alle Werte. Zweiten Platz belegt Konqueror, außer dem Parameter der Dauer zum Ausführen des Skriptes, bei dem es dem FireFox Vortritt lässt. Am dritten Platz liegt FireFox.
-
Mac OS X
Der schnellste ist Opera, Ausnahme ist CSS, hier steht er Safari nach. Den zweiten Platz hat Safari. Am dritten liegt FireFox, alle Werte.
-
Windows
Schnellster Browser ist da Opera; den zweiten Platz belegt FireFox, den dritten und vierten haben Maxthon und IE. Der Unterschied zwischen zweitem, drittem und viertem Plätzen ist sehr gering im Vergleich zu Opera, die ganz vorne steht.
Die vollständigen Ausführungen zum Thema Arbeitsgeschwindigkeit des Browsers kann man im Internet finden. Allerdings, in der Zeit der bandbreiten DSL oder des Kabelzugangs im Netz ist die Frage der Geschwindigkeit des Browsers weniger aktuell.
Browser - Vergleich aus der Sicht eines Web-Nutzers.
Bevor die IE 7.0 rauskam, war die Situation einigermaßen klar: Opera und FireFox erfunden ständig neue Interface - Verbesserungen und gleichzeitig setzten die besseren Ideen von Konkurrenz um, was die aus der Nutzersicht gleichrangig machte. Die neue Version IE hat gleich auf einmal mehrere gute Ideen zusammengebracht, sodass es jetzt kaum Unterschiede gibt. In der Tat ist der Stand heute so, dass irgendwelche neuen Funktionen keine Möglichkeit haben, um unvermeidliche Unbequemlichkeiten bei ungewohntem Interfacewechsel zu überwiegen.
Versuchen wir abzuschätzen, welche Vorteile die nicht vorinstallieren Browser vor den installierten haben.
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Wenn Sie mehrere Computer haben(inklusive verschiedene mobile Geräte), mit welchen Sie surfen, wäre empfehlenswert für Sie Opera – sie hat die höchste Anzahl von unterstützten OC , dazu zählen auch mobile Geräte
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Wenn Sie selbstgebaute Browser mögen, gibt FireFox Ihnen gute Möglichkeiten. Angenommen, dass alle Browser Modul -Unterstuzung eingeführt haben, bis die Anzahl und Qualität dieser wie bei FireFox ist - ist noch ganz weit. Ergänzungen für FireFox sind einfacher zu entwickeln, als für einen anderen, und haben mehr Möglichkeiten, als die anderen.
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Wenn Sie Container mögen „alles in einem“ – versuchen Sie mit SeaMonkey oder FireFox mit vielfältigem Ausbau und Thunderbird als Post-Klient. Allerdings arbeiten „verwandte“ Container schneller und qualitativer, aber meistens haben die vieles, was man nicht braucht.
Wenn Sie aber mit dem vorhandenen Browser nicht zufrieden sind, bringt auch der Wechsel zu einem anderen keine so große Freude. .....Sie werden unzufrieden sein, dass im neuen sich irgendwas woanders am ungewohnten Platz befindet, oder Sie merken keinen Unterschied. Einen Browserwechsel kann man nur den Nutzern von IE 6.0 empfehlen sowie denen, die falsch abgebildete Seiten in ihrem Browser angezeigt bekommen oder gar einen Systemabsturz wegen ihres Browsers erleiden mussten.
© Ptchom
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