IT-Recht
Mp3 Download: Allofmp3 so wie es war
Posted Oktober 12th, 2007 by MP3Schützenhilfe
Das Gerichtsverfahren im Fall Denis Kvasov, der einst das Unternehmen „Media Services“ geleitet hatte, ist abgeschlossen. Dem Unternehmen gehörte auch das Portal ALLOfMP3.com.
Das Gericht in Moskauer Tscherjomuschki sah die Schuld von Kvasov nicht als erwiesen an und hat ihn aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Kvasov wurde die Verletzung des Urheberrechts sowie der verwandten Schutzrechte vorgeworfen. So sind die Chancen der Musikkonzernen EMI, Warner und Universal, die vor Moskauer Gericht Klage eingereicht hatten, zwecks Entschädigung seitens Musik –MP3-Download-Portal ALLOfMP3.com für gesetzwidrige Nutzung der Musik- Dateien, deutlich geringer geworden.
Die Strafsache gegen Kvasov, Art. 146 SGB RF (Verstoß gegen das Urheberrecht und verwandte geschützte Rechte), ist im Juni 2006 eingeleitet worden. Grund dafür war die von der Musikindustrievereinigung International Föderation of the Phonographic Industrie (IFPI) im Auftrag von „Großen Fünf“: darunter Plattenfirmen EMI, Warner Music und Universal, eingereichte Klage. Kvasov musste für die einst vom Unternehmen betriebene Web-Site ALLOfMP3.com geradestehen. Die Web-Site wurde seinerzeit von verschiedenen hochrangigen Personen bald die weltgrößte Raub-Webseite, bald das Haupthindernis für Russland auf dem Weg zur WTO, bald Plünderer des amerikanischen Volkes genannt.
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Betreiber von allofmp3.com freigesprochen
Posted August 16th, 2007 by MP3Moskau. DPA/baz. Der frühere Betreiber des inzwischen geschlossenen russischen Online-Musikanbieters allofmp3.com ist in Moskau vom Vorwurf des Verstosses gegen das Urheberrecht freigesprochen worden. Das Gericht sah es nicht als erwiesen an, dass Denis Kwassow mit dem seinerzeit auch aus dem Westen genutzten Portal die Rechte westlicher Plattenfirmen verletzt habe. Das meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch. Der Anbieter allofmp3.com hatte für weniger als zwei Euro ganze Alben an Kunden verkauft, ohne die Künstler am Gewinn zu beteiligen. Der Internationale Verband der Phonoindustrie in Moskau kündigte Berufung gegen die Gerichtsentscheidung an.
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AllofMP3.com
Posted Juli 1st, 2007 by MP3Allofmp3 ist ein russischer MP3 Download Portal. Das Lizenzabkommen von Allofmp3 mit der Russian Organization for Multimedia and Digital Systems ist mit den Vereinbarungen russischer Radiosender vergleichbar. Nach Angaben des Unternehmens erlaubt dieses Abkommen den legalen Vertrieb der Musik jeglicher Künstler und Plattenlabel durch Allofmp3 in Russland.
Die Seite darf in Deutschland nicht verlinkt werden.
Heise
Gerüchten zufolge soll AllofMP3 einer russischen Suchmaschine gehören. http://www.webalta.ru/
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Schon drin? In ist out: Die absurdeste Abmahnung seit dem Brötchen
Posted Juni 27th, 2007 by adminDas ist die herrlichst-absurdeste Abmahnung seit es das florierende Abmahnwesen gibt: Eine verhängnisvolle Kombination aus den Begriffen in, ist und drin wurde abgemahnt. Warum? Wegen Markenrechtsverletzung.
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Bundesregierung gibt zu: Online-Durchsuchungen laufen schon
Posted April 26th, 2007 by IT-DatenrettungDas Bundeskanzleramt hat am heutigen Mittwoch in der Sitzung des Innenausschusses des Bundestags eingeräumt, dass die umstrittenen heimlichen Online-Durchsuchungen von Computern durch Geheimdienste des Bundes bereits seit 2005 auf Basis einer Dienstvorschrift des damaligen Bundesinnenministers Otto Schily (SPD) stattfinden. Dies berichtet die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gisela Piltz, auf deren Antrag hin die Bundesregierung zu den pikanten Überwachungen privater PC und Speicherplattformen im Internet Stellung nehmen musste. Eine Verletzung des Fernmeldegeheimnisses und des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung sehe die Regierung nicht.
Filesharing: Noch mehr Klagen gegen deutsche P2P-Sünder
Posted April 5th, 2007 by IT-DatenrettungFilesharing: Noch mehr Klagen gegen deutsche P2P-Sünder - Wir wollen niemanden kriminalisieren, aber die aktuelle Rechtslage zwingt uns dazu, den Weg der Strafverfahren zu gehen. Und wir wollen auch niemanden durch überzogene Schadensersatzforderungen ruinieren. Aber jedem muss klar sein, dass Internet-Piraterie kein Kavaliersdelikt ist und im Netz niemand anonym bleibt. - Klare Worte von Michael Haentjes, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Phonoverbände. Die Musikindustrie macht also ernst und ist sogar bereit die Zahl der P2P-Klagen in den nächsten Monaten noch stärker auszuweiten. [Netzwelt]
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Bundestrojaner in ELSTER-Software entdeckt
Posted April 1st, 2007 by FachfrauUntersuchungen des Chaos Computer Clubs ergaben, dass der Bundestrojaner über die aktuelle Version der Elster-Software verbreitet wird.
Seit dem 19. März 2007 wird die aktuelle ELSTER-Software für das Jahr 2006/2007 in der Version 8.1.0.0 [1] für den Steuerbürger bereitgestellt. Schon von Anfang an hegten Experten Zweifel an der Integrität der 18 MB großen .exe-Datei. Nach einer mehrtägigen intensiven Analyse fand der Chaos Computer Club (CCC) nun deutliche Hinweise, dass über die fragwürdige Software der sog. Bundestrojaner [2] verbreitet wird.
Der Bundestrojaner, kürzlich als neues Werkzeug des Überwachungsstaates in die Schlagzeilen geraten, soll das Ausspähen der gesamten steuerpflichtigen Bevölkerung ermöglichen. Jeder Bürger mit eigenem Einkommen wird in Zukunft verpflichtet, die Steuererklärung mittels ELSTER-Software abzugeben. Dass es dem CCC nach wenigen Tagen gelang, den Trojaner ausfindig zu machen, spricht nicht eben für die Qualität der Spitzelsoftware.
Die Analyse zeigte verschiedene verdächtige Module, wie z. B. wte0104-brsjm.digit, das u. a. vorhandene Mikrofone und Kameras in modernen Computern einschalten kann. Weitere Routinen dienen der Durchsuchung der auf dem Rechner gespeicherten Dateien. Eine Funktion sendet Daten vom Benutzerrechner ferngesteuert an den BKA-Rechner mit der IP-Adresse 217.7.176.25 [3].
Der Trojaner tauscht offenbar auch einige Systemdateien aus, um sich unabhängig vom ELSTER-Programm auf dem System einzunisten. Die Schadsoftware erzwingt danach einen Neustart des Rechners. Auf dem Bildschirm des betroffenen Computers erscheint dazu die Fehlermeldung: "Systemfehler 70797976 - Neustart erforderlich."
Pikanterweise wird ein Port auf dem infizierten Rechner geöffnet, der es erlaubt, neue Suchbegriffe nachzuladen. Das ist insofern problematisch, da die Suchfunktion eine Schwachstelle enthält, die es einem Angreifer erlaubt, nicht nur Suchbegriffe, sondern beliebige Daten und ausführbaren Code auf dem Rechner zu platzieren. "Damit ist der unbemerkten Manipulation aller Daten Tür und Tor geöffnet," sagte CCC-Spezialexperte Jens-Thorben Janckiewozki.
Eine erste Ausnutzung dieser Nachladeschwachstelle wurde auch schon in der freien Wildbahn beobachtet. Ein schwer zu analysierender, auf Schwachstellen des Bundestrojaners aufsetzender Wurm dient wahrscheinlich dem Abfangen von PIN- und TAN-Eingaben von Onlinebanking-Benutzern der Postbank. Auch erste Zusammenschlüsse von gekaperten Rechnern zu sogenannten Botnetzen wurden im Verlaufe des Samstags beobachtet. Der Chef des BSI hatte unlängst Botnetze als größte Gefahr im Internet ausgemacht.
Bisher war weder das BKA noch das Bundesinnenministerium für eine Stellungnahme zu erreichen. Unter der Hand gab ein Techniker des BKA jedoch zu, dass in den eigenen Reihen niemand den Trojaner programmiert hätte. Dafür mussten schon aus Kostengründen im Ausland Fachkräfte angeworben werden. Die großen Antivirenhersteller haben mittlerweile ebenfalls mit der Analyse begonnen und hoffen in den nächsten Tagen entsprechende Updates zu verbreiten.
- [1]
ElsterWeb - [2]
Wikipedia: Bundestrojaner - [3]
Whois 217.7.176.25
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AllofMP3.com steht vor dem Kadi
Posted März 26th, 2007 by MP3AllofMP3.com steht vor dem Kadi
In Moskau begann diese Woche die Strafgerichtsverhandlung gegen die Web-Seite AllofMP3.com wegen der Urheberrechtsverletzung. Auf der Anklagebank ist der ehemalige Generaldirektor von „Media-Services“ GmbH Denis Kvasov (Денис Квасов). Der Beschuldigte steht im Verdacht, geschützte Produkte (Musikdateien) urheberechtswidrig gewerbsmäßig genutzt, erworben, aufbewahrt und in den Handel über das Internet gebracht zu haben.
Dies ist das erste strafgerichtliche Vorgehen gegen die Urheberrechtsverletzung beim Vertrieb der Kunstwerke mithilfe der digitalen Technologien in russischer Justizpraxis. Diese Strafsache bietet die Chance für die Zukunft im Sinne der juristischen Einschätzung von mehreren Aspekten des Internet-Business und kann Präzedenzfall werden. Dieser Bereich ist in Russland durchaus rechtlich lückenhaft. Schwer zu sagen, ob diese Gerichtsverhandlung Auftakt einer Kampagne gegen die Internet-Piraterie ist. Bislang wird die Piraterie-Bekämpfung eher deklariert. Es werden einzelne und sozial sowie rechtlich ungeschützte „Prügelknaben“ bestraft, etwa ein Schulleiter oder Student vom Ural, welche zu ihrem Unglück illegale Programme benutzt hatten. Mittlerweile sind illegale Produkte frei zugänglich. Zweifellos wird die Strafsache Kvasov ein Ausgangspunkt für die Juristen im Bereich Urheberrecht.
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eBay-Powerseller müssen ihre Vornamen veröffentlichen
Posted März 4th, 2007 by IT-DatenrettungDer gerichtliche Streit zwischen zwei Händlerinnen hat in zweiter Instanz vor dem Berliner Kammergericht zu der Klarstellung geführt, dass eBay-Powerseller, also gewerbliche Händler, dort ihren vollen Namen nennen müssen. Nach Ansicht des Gerichtes sei nur so die Vorgabe der Informationspflichten-Verordnung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB-InfoV) einzuhalten, nach der sich Käufer vorvertraglich über die genaue Identität eines Händlers und dessen "ladungsfähige Anschrift" informieren können müssen. Bei Einzelpersonen, die gewerblich handeln, seien deshalb Vorname und Familienname zu nennen, berichtet die Berliner Kanzlei Härting über das Urteil des Kammergerichts. © http://www.heise.de/newsticker/meldung/86176
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sex.com: Domain-Dieb erklärt sich für mittellos
Posted Februar 28th, 2007 by FachfrauDas bereits Jahre währende Schauspiel um die einschlägige Domain "sex.com" geht weiter. Der 58-jährige Stephen Michael Cohen, der die Domain 1995 ihrem rechtmäßigen Besitzer Gary Kremen mit gefälschten Unterlagen entrissen hatte, hat sich bei einem Gerichtstermin am gestrigen Montag für mittellos erklärt. Cohen sieht sich mit Schadensersatzforderungen von inzwischen über 80 Millionen US-Dollar konfrontiert, Verfahrenskosten und Zinsen eingerechnet.
[url]http://www.heise.de/newsticker/meldung/85963[/url]
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Kommunismus im Internet
Posted Februar 27th, 2007 by IT-DatenrettungJeder stand irgendwann vor der schwierigsten Aufgabe - eigene Kreation. Und sei es ein Gebäude-Entwurf, Webdesign für eigene oder Kunden Seite, ein Artikel oder eben die "Qual der Wahl" - wie die Kinderzimmer gestrichen werden soll. Also geht es eigentlich um Geisteseigentum. Im Internet überrascht es kaum jemanden, wenn plötzlich auf „geklaute“ Texte gestolpert wird. Gut, wenn ein ©-Link gesetzt wird. Manchmal oder auch öfter passiert nicht mal das. Ich bin auch nicht heilig, muss leider zugeben.
So, das war die Einleitung. Jetzt geht zur Sache. Es gibt eine Seite im Internet. deti.wwwerh.ru. Eigentlich eine russische Seite. Spielt aber nicht wirklich einer große Rolle. Als Logo wurde ein Bild gewählt. Schauen Sie sich es bitte genau an. Scrollen Sie es erstmal nicht weiter. Prägen Sie sich bitte die Gesichter ein.
Nun ja. Jetzt schauen Sie sich bitte nächstes Bild an.

Tja. Schande!!! Bei so einer Schlamperei erwischt zu werden. Das ist übrigens gestern einer der Top Themen im Runet gewesen. Ich hoffe der Designer schämt sich wenigstens.
Abgeschaut bei andron
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ICQ EULA
Liest jemand die Vertragsbedingungen? Wohl kaum. Bei ICQ steht nähmlich folgendes geschrieben:
You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ Inc. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.
Übersetzt klingt es etwa so:
Sie stimmen zu, dass wenn Sie die Materialien oder Information an irgendeine ICQ Service oder Information senden, übergeben Sie Ihr Copyright und jedes andere Eigentumsrecht von diesem Material oder der Information an ICQ Inc . Weiterhin stimmen Sie zu, dass ICQ Inc berechtigt wird, Materialien oder Information auf jede Weise und uneingeschränkt zu verwenden, einschließlich zu veröffentlichen oder zu verteilen.
Original können Sie hier anschauen.
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P2P: Wer Pornos tauscht, riskiert Vorstrafe
Posted Februar 18th, 2007 by IT-DatenrettungP2P: Wer Pornos tauscht, riskiert Vorstrafe - Mal Hand aufs Herz: Welcher männliche Internetnutzer ist beim Surfen durch das Netz noch nie über einen Pornofilm gestolpert? Es müssen noch nicht einmal die Schmuddelecken des Netzes sein, in denen man sich gerade herumtreibt - Sex war im Internet praktisch von Beginn an omnipräsent. Auch in den P2P-Netzen werden fleißig Pornos getauscht. Filesharer setzten sich jedoch beim Tausch von Pornos erheblichen rechtlichen Gefahren aus: Wer Pornos in Tauschbörsen anbietet, macht diese insbesondere Kindern und Jugendlichen zugänglich - und das ist verboten. [Netzwelt]
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0137-Lockanrufe an Weihnachten: Razzia in fünf Bundesländern
Posted Februar 18th, 2007 by DSLSechs Wochen nach der groß angelegten Welle von Lockanrufen mit 0137-Nummern in Deutschland hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück zum Schlag gegen die mutmaßlichen Drahtzieher ausgeholt. Bei Razzien in fünf Bundesländern und in Österreich wurden diese Woche knapp zehn Firmensitze und Privatwohnungen durchsucht. „Wir ermitteln gegen acht Beschuldigte im Alter zwischen 38 und 53 Jahren“, bestätigte Staatsanwalt Jürgen Lewandrowski am Freitag gegenüber Dialerschutz.de. Lewandrowski wertete die Aktion als deutliches Signal gegen Telefonbetrüger: „Wir werden in Deutschland keine rechtfreien Räume dulden.“
Die Welle startete am 22. Dezember, als plötzlich zig-tausende Handybesitzer einen kurzen Anruf auf ihr Mobiltelefon erhielten. Im Display verblieb dabei ein „Anruf in Abwesenheit“ und eine 0137-Nummer. Wer diese im Glauben an einen verpassten Anrufs zurückrief, war der Dumme: Der Anruf führte lediglich zu einem Zählcomputer. Gleichzeitig sollten für die 0137-Verbindung aber Gebühren von bis zu 2,50 Euro fällig werden.
Innerhalb weniger Tage wurden auf diese Weise 16 verschiedene 0137-Nummern dazu missbraucht, Handybesitzer zu teuren Anrufen zu verleiten. Dann griff die Bundesnetzagentur ein. Nachdem sie von Beschwerden regelrecht überrollt wurde, ordnete die Behörde die Abschaltung der betroffenen Nummern an. Gleichzeitig verhängte sie ein Inkasso- und Rechnungslegungsverbot. Zugeteilt waren die Nummern dem Anbieter Arcor, von ihr gemietet hatte den fraglichen Rufnummernblock das Unternehmen Ina Service GmbH in Hamburg.
Erste Durchsuchungen in Wien, Darmstadt und Mannheim
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Verbraucherschützer werfen Tele2 unlautere Telefonwerbung vor
Posted Februar 17th, 2007 by DSLVerbraucherschützer haben den Telekommunikationsanbieter Tele2 wegen unlauterer Telefonwerbung ins Visier genommen. Die Beschwerden von Kunden wegen unerbetener Werbeanrufe häuften sich, erklärten Sprecher der Verbraucherzentralen von Nordrhein-Westfalen und Bayern am Freitag. Kein anderer Anbieter sei im vergangenen Jahr so negativ mit Telefonwerbung aufgefallen wie Tele2, hieß es in München.
Bei einem dieser Werbeanrufe hatten die Telefonwerber ausgerechnet den Juristen der bayerischen Verbraucherschützer am anderen Ende der Leitung. Der zog vor das Düsseldorfer Landgericht und erwirkte gegen Tele2 eine Unterlassungsverfügung (Aktenzeichen: 38 O 145/06). "Das Unternehmen ist hier ein Dauerkunde und schon häufiger abgemahnt worden", sagte ein Gerichtssprecher. Im vorliegenden Fall hatte sich Tele2 darauf berufen, das Direktmarketing nicht selbst durchzuführen. Zudem habe der Kläger an einem Gewinnspiel teilgenommen und dabei sein Einverständnis für Telefonwerbung erklärt.
"Solche Klauseln im Kleingedruckten von Gewinnspielen reichen nicht aus für ein generelles Einverständnis", befand dagegen das Gericht. "Wenn Tele2 das aggressive Marketing fortsetzt, werden wir auch weitere Fälle konsequent verfolgen", kündigte die Verbraucherzentrale Bayern an. Betroffene sollen sich an die örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentralen wenden.
Tele2 wies darauf hin, dass Werbeanrufe nicht an sich rechtswidrig seien. Im vorliegenden Fall habe Tele2 die Adressdaten von einem renommierten Adress-Lieferanten. Dieser habe vertraglich zugesichert, dass für jede Adresse eine wirksame Einwilligungserklärung des Verbrauchers vorliege, ihn telefonisch kontaktieren zu dürfen. Da sich die Erklärung im Fall als unwirksam erwiesen habe, müsse nun der Adressbroker mit Konsequenzen rechnen.
© http://www.heise.de/newsticker/meldung/85450
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Skype liest BIOS-Daten aus
Die Windows-Version des Video- und Telefonie-Software Skype liest die BIOS-Daten des Rechners aus. Wie eine Hackerin mit dem Pseudonym Myria in einem Blog-Eintrag berichtet, legt die Software nach dem Start eine ausführbare Datei namens 1.com im Temp-Verzeichnis des Anwenders ab, die Code zum Übetragen der Daten im BIOS-Adressbereich zur aufrufenden Applikation enthält.
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Die Jagd auf Terroristen und Cyberkriminelle im Internet ist hiermit Offiziell begonnen.
Posted Februar 6th, 2007 by DSLImmer wieder hört man letzter Zeit von "Heimliche Online-Durchsuchungen sind unzulässig". Früher sprach man von den Daten die ganz "unabsichtlich" in den Händen von Justizbehörden gelandet sind. Hin oder her, wenn Einer persönlich angegriffen wird, dann hilft selbst Putin nicht. Ausnahme bestätigen wohl eher dieser Regel.
Das ist ja auch leicht zu Verstehen. Man kann ja nur selbst eigene Problemen Lösen. Manchmal ist es dafür aber zu spät.
Um so was zu vermeiden sollte man genau wissen:
- was ist bei uns so alles installiert?
- wie werden wir von Bespitzelung durch Konkurrenz oder auch Staatsorgane geschützt?
- worauf muss man achten?
Lösungen für die Situation X müssen vorher erarbeitet werden. Audit, Datenverschlüsselung, strenge Verwaltung von Benutzer Rechten - das sollte nicht ungeachtet bleiben und sparren sollte man lieber woanders.
Die Jagd auf Terroristen und Cyberkriminelle im Internet ist hiermit Offiziell begonnen. Und wie man Terror bekämpft wissen wir ja alle schon.
"Es ist nicht so, dass die Menschen in Deutschland davor Angst haben
müssen, jetzt durch den Staat in einer Weise überwacht zu werden, die
nicht den Rechtsgrundsätzen entspricht. 99,9 Prozent der Menschen
werden von dieser Maßnahme überhaupt nicht betroffen sein", sagte der BKA-Chef nun.
Besser kann man das ganze nicht erklären. Danke für die Aufklärung, Herr Jörg Zierke.
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Privater Content muss wieder legal werden! Rapidshare vs Gema
Es wird für den Bürger immer schwieriger, sich im Sinne der Content Industrie (die die Ressourcen hat alles und jedes schützen zu lassen)legal zu verhalten.
Es wird nicht mehr lang dauern bis die Portale mit Usergeneriertem Content ernsthafte Probleme bekommen. Das Bewusstsein, dass alles was irgendwie "kopiert" wird illegal sein muss wurde ja bereits geschaffen.
Die Portale sind eigentlich nicht schuld an dem was private User machen, werden aber haftbar gemacht, weil es oft keine eindeutigen gesetzlichen Regelungen gibt (so haftet man in manchen Rechtsbereichen auch wenn man unschuldig ist etc), und weil man ein Unternehmen viel leichter verfolgen kann als einen privaten Nutzer.
Fast alles, was private Nutzer an Content produzieren "verletzt" in irgendeiner Form Urheberrechte (im Sinne der Content Industrie, die die Gesetze so auslegen möchte). Beispiel (Video-)Kamera:
- jemand filmt ein privates Fest mit Musik und stellt das online seinen Freunden zur Verfügung -> illegale Kopie/Verbreitung der Musik
- jemand filmt Szenen eines Fußballspiels und stellt sie online -> Verletzung der Verwertungsrechte
- jemand fotografiert von seinem balkon aus ein anderes Gebäude -> Verletzung der Urheberrechte des Architekten/Erbauers (nein das ist kein scherz, nur von öffentlichem Boden darf man zB Gebäude fotografieren)
- jemand filmt sich beim Gitarrenspieler und nachsingen eines Liedes und stellt das online -> höchst illegal...
Warum ist das so, werden wir alle schön langsam zu Verbrechern?
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