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IBM wird WiMAX-Fan

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IBM ist dem 'WiMAX Forum' beigetreten.

Diese Unternehmensvereinigung gilt als die 'Heimat der WiMAX-Technik' (Worldwide Interoperability for Microwave Access) und hat etwa 400 Mitglieder - darunter auch Intel, Microsoft und Motorola.

Mit der Mitgliedschaft unterstreiche IBM seine Absicht, den Service Providern konvergente Kommunikationslösungen zu liefern, hieß es von Don Lopes, IBM Vice President Global Services Telecommunications Industry. Die Service Provider ständen vor der Herausforderung, ihre herkömmliche Technik auf die IP-basierten Netze umzustellen. IBM wolle WiMAX weiter unterstützen, zumal sich diese Lösung immer mehr etabliere.

WiMAX-Befürworter wie Motorola dürfte IBMs Schritt freuen. Motorolas CTO Padmasree Warrior hatte die Unterstützung der Industrie als Voraussetzung für einen Erfolg der mobilen Technik bezeichnet. Damit könnte WiMAX die Verbreitung von GSM (Global System for Mobile Communications) erreichen, hieß es.

© http://www.silicon.de/enid/mobile_wireless/25099

WiMAX und WCDMA wachsen um die Wette

Der Markt für WiMAX-Ausrüstungen wird bis zum Jahr 2011 jährlich um 50 Prozent wachsen.
Das geht aus dem '5-Year Forecast Report' hervor, den der US-Marktforscher Dell'Oro Group jetzt veröffentlichte.

Trotz dieses Wachstums dürften WiMAX-Ausrüstungen (Worldwide Interoperability for Microwave Access) im Jahr 2011 nur einen Anteil von weniger als zehn Prozent am Markt für mobile Infrastrukturen haben, sagte Greg Collins, Dell'Oro Group Vice President Mobile Infrastructure Research. Der Grund dafür sei das Fehlen von Voice Services für WiMAX.

Der Marktforscher sagte zudem der Technik WCDMA (Wideband Code Division Multiple Access) ein sehr hohes Wachstum voraus. WCDMA wird auch im Rahmen von UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) eingesetzt. WCDMA werde im Vergleich zu GSM (Global System for Mobile Communications) und CDMA (Code Division Multiple Access) an Verbreitung gewinnen, hieß es.

Der CDMA-Markt werde schrumpfen, weil die Provider in Staaten wie Brasilien, Indien und Südkorea auf GSM oder WCDMA-basierte Dienste umschwenken. Zudem dürften auch einige GSM Service Provider auf WCDMA umstellen, hieß es.

© http://www.silicon.de/enid/mobile_wireless/25192

Motorola prognostiziert Wimax-Durchbruch für 2007

Hochwertiger VoIP-Kanal als Teil des Erfolgsrezepts

Motorola prognostiziert für das Jahr 2007 den Durchbruch der Breitband-Funktechnologie Wimax. Dank des steigenden Bekanntheitsgrades bei den Verbrauchern und der zunehmenden Anzahl kommerzieller Netzwerke werde Wimax im kommenden Jahr den Massenmarkt erobern. "Wimax ist nicht länger ein leeres Versprechen. Es ist jetzt da, und Motorola steht bei der Auslieferung der Technologie an vorderster Front", zitiert das Branchenportal Cellular News den Motorola-CTO Dan Coombes.

Experten bremsen jedoch die Euphorie. "2007 wird zunächst eher das Jahr der Hersteller als das der Kunden", sagt Jürgen Kaack, Chef der Unternehmensberatung STZ-Consulting Group. In Deutschland etwa, wo erst vor Wochenfrist die Auktion der Wimax-Frequenzen erfolgreich beendet wurde, stehe zunächst die Geschäfts- und Netzplanung an. Auch die Standortsuche für Sendemasten und der Netzaufbau werde noch einiges an Zeit kosten. Mit einer Vermarktung an den Kunden rechnet Kaack erst zum Ende des kommenden Jahres.

Bis sich Wimax mit den etablierten Breitbandangeboten wie DSL oder UMTS messen kann, werde es noch Jahre dauern. Noch bremsten mangelnde Standardisierung und fehlende Interoperabilität die Entwicklung. "Im Laufe der nächsten drei bis fünf Jahre kann Wimax aber durchaus einen Marktanteil von zehn bis 15 Prozent der Breitbandanschlüsse für sich gewinnen", prognostiziert Kaack. Um den Kunden einen Wimax-Anschluss schmackhaft zu machen, müsse vor allem die Qualität der Funkanbindung stimmen. Zudem sollten preisgünstige Funk-Modems angeboten werden. Eine weitere wichtige Applikation für den Markterfolg sieht Kaack insbesondere in der Schaffung eines hochwertigen Sprachkanals für VoIP.

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